Referenten

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Bundesjustizministerin Zypries

Brigitte Zypries ist seit dem 22. Oktober 2002 Bundesjustizministerin.

Aufgewachsen ist die 1953 geborene Juristin im nordhessischen Kassel. Nach dem Studium und daran anschließender wissenschaftlicher Tätigkeit an der Universität Gießen begann ihre berufliche Karriere in der hessischen Staatskanzlei. Drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe qualifizierten sie, 1991 als Referatsleiterin für Verfassungsrecht in die niedersächsische Staatskanzlei zu wechseln. Seither ist ihr Werdegang eng mit dem Gerhard Schröders verknüpft. Unter dem damaligen Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen stieg sie bald zur Abteilungsleiterin in der Staatskanzlei und 1997 zur Staatssekretärin im niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales auf.

Nach dem Wahlsieg der SPD 1998 wurde sie Staatssekretärin im Bundesinnenministerium. Als Verwaltungschefin unter Otto Schily erwarb sie sich schnell den Ruf, Aufgaben zielorientiert anzugehen und zu erledigen. In dieser Funktion hat sie unter anderem Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auf der Arbeitgeberseite geführt, für die Bundesregierung den Staatsekretärsausschuss „Moderner Staat - moderne Verwaltung“ geleitet und „BundOnline2005“ auf den Weg gebracht.

Brigitte Zypries war die „Jahr 2000-Frau“ der Bundesregierung. Unter ihrer Leitung wurden die notwendigen Vorkehrungen für die Computerumstellung zum Jahresende 1999 getroffen, so dass sämtliche Großrechner bei Infrastruktureinrichtungen, Banken und Behörden den Jahreswechsel problemlos überstanden. Unterstützt von einem Team kompetenter Mitarbeiter verbrachte sie die Silvesternacht 1999 im Bundesinnenministerium und erlebte dort gespannt, dass die vorbereitenden Mühen sich gelohnt hatten.

Im Sommer 2002, als Mitteldeutschland nach heftigen Regenfällen eine Hochwasserkatastrophe nie gekannten Ausmaßes bewältigen musste, bat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Innenstaatssekretärin die Fluthilfe der Bundesregierung zu koordinieren. So sorgte sie beispielsweise dafür, dass bereits zwei Tage nach dem Beschluss des Bundeskabinetts 78,5 Mio Euro Hilfsgelder bei den Kommunen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zur Soforthilfe bereitstanden. Nach dem erneuten Wahlsieg der rot-grünen Koalition im Herbst 2002 berief Bundeskanzler Gerhard Schröder Brigitte Zypries als Justizministerin in sein Kabinett.

Bei der Bundestagswahl am 18. September 2005 kandidierte sie erstmals für den Deutschen Bundestag und errang das Direktmandat im Wahlkreis 187 (Darmstadt-Dieburg). Seit dem 22. November 2005 gehört sie dem Kabinett der großen Koalition unter der Leitung der Bundeskanzlerin Angela Merkel an..
Rede der Bundesministerin

Brigitte Preuß

Brigitte Preuß ist bereits seit Anfang der 90er Jahre bei den Allianz Gesellschaften in Stuttgart beschäftigt.

Die Sonderpädagogin und Diplom-Pädagogin hatte ihr Studium im Kalamazoo College, Michigan, USA begonnen und an der Julius Maximilians Universität in Würzburg fortgeführt. Eine Lehrtätigkeit in Neuilly, Frankreich, in den Vorbereitungsklassen der Haute Ecole de Commerce vervollständigte ihre Studien.

Im Anschluß arbeitete sie bei der IBM in Mainz als Weiterbildungs- referentin im Personalentwicklungsbereich. Von dort wechselte sie zu der Allianz nach Stuttgart, wo sie in verschiedenen Funktionen im Personalbereich das komplette Spektrum von Personalarbeit erlernte. Derzeit verantwortet sie das Diversity Programm der Allianz Deutschland AG.

Frau Preuß ist verheiratet, 44 Jahre und hat zwei Kinder.
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Christian Noll

Christian Noll ist zur Zeit Vice President für den Bereich Global Technology Services für Zentral- und Osteuropa sowie den Mittleren Osten, wobei er für rund 4000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Zudem ist er Executive Sponsor für GLBT Diversity für Zentral- und Osteuropa.

Christian Noll begann seine Karriere bei IBM in Großbritannien 1984 und hatte seitdem mehrere Rollen inne, unter anderem als Delivery Executive für die IBM UK und für das International Development Centre. Außerdem war er Business Manager mit der Aufgabe das Application Outsourcing Geschäft für die IMB in Großbritannien aufzubauen, Programmmanager bei der Entwicklung von Komponenten für eine große IT Implementierung bei einer Versicherung, sowie der Manager eines Software und Technologie Centers wobei er hierbei 3500 Mitarbeiter geleitet hat. Vor kurzem leitete Christian Noll für vier Jahre die Einheit IBM Global Services Public Sector Systems Integration und Consulting, wo er die Verantwortung für das Geschäft einer Branche hatte, vom Vertrieb bis zur Implementierung. In 2003 übernahm er die Funktion des Global Relationship Partner in IT-Fragen für das Gesundheitsminiterium in Großbritannien, im Februar 2004 war er verantworlich für die Umsetzung eines Programms, mit dem IBM Global Services näher an seine Kunden bringen wollte. Christian Noll ist Mitglied in der British Computer Society und ein Chartered Accountant.
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Barbara Rupprecht

Dipl. Psychologin Barbara Rupprecht ist seit 2002 Diversity Manager bei der Volkswagen Financial Services AG.

Sie studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Braunschweig und schloss neben der Tätigkeit als Studienrätin an einem Braunschweiger Gymnasium noch ein Psychologiestudium an.

Ihre Diplomarbeit zum Thema Vorgesetzteneinschätzung schrieb sie in der Volkswagen AG in Wolfsburg und ist seit 1991 im Volkswagen Konzern beschäftigt. Nach verschiedenen Stationen, u.a. als Verhaltenstrainerin im Management Training, als Konfliktmanagerin in der Forschung & Entwicklung, lernte sie während ihres Auslandeinsatzes bei der VW of America den Themenkomplex Diversity kennen.

Nach ihrer Rückkehr initiierte sie die Implementierung von Diversity in der Volkswagen Bank und arbeitet nach wie vor an der (Bewusstseinserweiterung oder) Veränderung der Unternehmenskultur im Sinne dieses Gedankenguts.
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Jerzy Szczesny

Jerzy Szczesny (1979 geboren in Warschau) – Jurist und Volkswirt

1999-2005 Studium an der Warschauer Universität, an der Warsaw School of Economics, an der Freien Universität zu Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin – Schwerpunkte: Verfassungs- und Europarecht, Menschenrechte und Internationale Wirtschaftsbeziehungen

seit 2006 Promotion in Rechtswissenschaften bei Prof. Wyrzykowski, Richter am polnischen Verfassungsgerichtshof

2003-2006 Dozent an der Humboldt-Universität zu Berlin (Schule des

Polnischen Rechts)

2003-2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Rechtsanwaltskanzlei Haarmann, Hemmelrath & Partner und EYLaw Luther Menold in Berlin

2004-2005 Stipendiat der Hertie Stiftung und der Studienstiftung des

deutschen Volkes

seit 2005 Vorstandsassistent bei der ALBA AG

seit 2005 ehrenamtliche Mitarbeit beim Anti-Gewalt-Projekt MANEO
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Hans W Jablonski

Hans Jablonski ist Diplom Volkswirt und „Special Advisor“ für BP zum Thema Diversity & Inlcusion. Seit über 11 Jahren beschäftigt sich Hans Jablonski mit dem Thema Diversity in Deutschland und Europa und hat maßgeblich an der Verbreitung und dem Verständnis dieses Themas in Deutschland mitgearbeitet.

Durch zahlreiche Publikationen in der Fachliteratur, Presse und Rundfunk sowie Vorträge hat sich Hans Jablonski als ausgewiesener Experte in der „Diversity Szene“ in Deutschland und Europa etabliert. In den letzten 2 Jahren war er als Diversity Manager für BP in Europa und zuvor für Ford in gleicher Funktion tätig.

Hans Jablonski verfügt mittlerweile über 17 Jahre Erfahrung im Bereich der Personal-, Führungskräfte- und Organisations- entwicklung. Unter anderem arbeitete er bei Roland Berger in München sowie bei der Commerzbank Zentrale in Frankfurt und der BME Akademie.

Hans Jablonski war Mitinitiator der „Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland“ und hat maßgeblich bei der Initiierung und Umsetzung mitgewirkt. Zudem bekleidet er das Amt des Präsidenten der Internationalen Gesellschaft für Diversity Management (IDM).

Dominic Frohn

Dominic Frohn hat die Studie „Out im Office?!“ als berufsqualifizierende Arbeit im Fach Psychologie angefertigt.

Weitere Qualifikationen erwarb er durch Zusatzausbildungen im Bereich Gesprächspsychotherapie und Mediation. Diese bringt er freiberuflich als Trainer, Berater und Mediator ein.

Das Thema „Vielfältige Lebensweisen“ beschäftigt ihn seit 2002 – so war er schon während seines Studiums im Diversity Management eines internationalen Unternehmens tätig.

Ergänzt wird sein Profil durch mehrjährige Erfahrung als Referent vor allem zu den Themen Diversity, Antidiskriminierung und gleichgeschlechtliche Lebensweisen.
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Moderation

Gerd Kirchhoff, Management Consultant

Gerd Kirchhoff arbeitet seit 1997 als unabhängiger Berater für Top Management in internationalen Unternehmen, Verbänden und Regierung. Sein Schwerpunkt liegt in den Schlüsselbereichen der Informationsgesellschaft sowie im Diversity Management.

Er hat mehr als 45 Jahre vielfältige Berufserfahrung im In-und Ausland: nach dem Abitur 8 Jahre bei der Luftwaffe in der Ausbildung als Jetpilot in den USA, als Personaloffizier und Kompaniechef in Deutschland, danach von 1970 bis 1996 bei IBM als Personalmanager in Frankfurt und Stuttgart, 1975 IBM Corp. Headquarter in Armonk, N.Y, 1976 bis 1978 European HQ in Paris, danach in der HV Stuttgart und im Verbindungsbüro Bonn, 1982 bis 1984 Public Affairs Manager sowie von 1992 bis 1996 Program Director Public Affairs für IBM Europe in Brüsssel.

Zwischenzeitlich war er 1978/79 Mitglied der „De Maizière – Kommission“ des Verteidigungsministeriums, 1987 Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amts.

Mehrere Jahre Vice Chairman des BIAC Committees on Central and Eastern Europe (BIAC Business and Industry Advisory Commitee) der OECD in Paris, Mitglied im Industrial Policy Committee der American Chamber und Chairman der Arbeitsgruppe Global Information Infrastructure der American Electronics Association in Brüssel.

1995 verantwortlicher Projektmanager des Pressezentrums der G 7 Konferenz zur Informationsgesellschaft in Brüssel, 1996 Beratung der EU Kommission und der Südafrikanischen Regierung zur G 7 ISAD Konferenz in Johannesburg. (ISAD Information Society And Development)

Über 20 Jahre Erfahrung als externer Experte der EU Kommission für ICT Forschungsprojekte (ICT Information and Communication Technologies), Vice Chairman verschiedener Arbeitsgruppen der EU Kommission zum Thema Information Society in Osteuropa, in den Mediterranen Staaten sowie im Bereich Kulturerbe. In den Jahren 2005 und 2006 unabhängiger Berichterstatter für ICT Bewertungsverfahren (Monitoring Reports) im 6. Forschungsrahmenprogram (FP 6) in Brüssel.