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Als Berufsverband für schwule Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur ist der Völklinger Kreis - Bundesverband schwuler Führungskräfte - das führende Netzwerk homosexueller Manager, Unternehmer und Freiberufler in Deutschland. Unser Ziel: Das Erreichen der Gleichberechtigung von Schwulen am Arbeitsplatz und im gesamten Berufsleben.

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Filmbeitrag Neujahrsempfang des VK 2010 in Berlin

TV-Beitrag


Homophobie im Fußball bekämpfen: DFB-Präsident Zwanziger bei schwulen Führungskräften

Berlin - Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, hat die schwierige Situation von Homosexuellen im Fußball herausgestellt. Auf dem Neujahrsempfang des Völklinger Kreises – Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) in Berlin sagte Zwanziger am Montagabend:

„Auch wir im Sport kennen die Problematik, dass Menschen mit homosexuellen Lebensweisen aus Scheu und Angst vor diskriminierenden Anfeindungen vielfach großen Belastungs- und Drucksituationen ausgesetzt sind. Deshalb ist es unser Ziel, dieses Problem zu thematisieren, auf breiter Basis die Bewusstseinsbildung zu fördern und ein Klima zu schaffen für ein faires und respektvolles Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen. „Homophobie im Fußball“ war – zugegebener Maßen – lange Zeit ein Thema, mit dem sich unzureichend beschäftigt wurde.“ Zwanziger wies auf die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen hin, deren Aktionen der DFB unterstützt.

Bernd Schachtsiek, Vorsitzender des VK, versprach dem Spitzenfunktionär breite Unterstützung beim Kampf gegen Homophobie im Sport. „Wir bieten dem DFB unsere Zusammenarbeit an. Wir wissen, dass das ein schwieriges Thema ist, vor allem, weil es von so vielen Vorurteilen und Nichtwissen geprägt ist. Das betrifft nicht nur den Profifußball und seine Fans, sondern auch die Aktiven auf allen Ebenen, insbesondere im Jugendbereich. Der VK setzt sich als deutschlandweit einziger Berufsverband für schwule Führungskräfte seit langer Zeit für Förderung von Vielfalt in allen Lebens- und Berufsbereichen ein.“, sagte Schachtsiek vor mehreren Hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.


VK unterstützt Aktion des Deutschen Fußball Bunds (DFB)

Das letzte WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft stand unter dem Motto Gegen Homophobie im Fußball.

„Wir unterstützen ausdrücklich das Engagement der DFB-Spitze um ihren Vorsitzenden Dr. Theo Zwanziger, den Weg der Akzeptanz gegenüber Schwulen und Lesben fortzusetzen“, betont der Vorsitzende Bernd Schachtsiek. Das betrifft zum einen die Situation schwul-lesbischer Fanclubs als Teil der Fußballkultur, aber insbesondere die Stellung schwuler und lesbischer Spieler.

Hier gibt es noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Es betrifft aber nicht nur die Leistungselite im Berufsfußball, sondern auch die Sportler auf allen Ebenen, im Profi- wie im Laienbereich. Der Ansatz des DFB, die Vielfalt im Fußball als Qualitätsmerkmal herauszustellen, weist in die richtige Richtung.

Darüber hinaus gilt es Graswurzelarbeit bei diesem sensiblen Thema zu leisten: Vor allem im ländlichen Raum haben die Sportvereine neben der Feuerwehr oder dem Schützenverein eine wichtige soziale Funktion. Jugendliche haben zu den Trainern oft mehr Vertrauen als zu den Eltern und Gleichaltrigen. Gerade in der Coming-out Phase kann das sehr wichtig werden.

„Wir vom VK unterstützen den DFB darin und wir freuen uns auf einen fruchtbaren Dialog mit seinen Vertretern“, so Schachtsiek.